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Album der Woche: The War On Drugs – I Don't Live Here Anymore

"I Don't Live Here Anymore" ist das fünfte Album der amerikanischen Indierockband "The War On Drugs". Die Gruppe aus Philadelphia wurde von Sänger und Gitarrist Adam Granduciel im Jahr 2005 gegründet. Sein musikalischer Partner war zu Beginn der Sänger und Songschreiber Kurt Vile, der 2008 die Band verließ, um eine erfolgreiche Solokarriere zu beginnen.

Die Band benannte Granduciel ironisch nach dem vom ehemaligen US-Präsidenten Nixon ausgerufenen "Krieg gegen Drogen", der natürlich immer ein schon ein eher aussichtsloser Kampf war. Vor der Bandgründung studierte Granduciel Kunst und Geschichte und wollte eigentlich Maler werden. Bei der Arbeit an seinen Bildern hörte er vor allem die Musik der siebziger Jahre wie Led Zeppelin, Bruce Springsteen oder Neil Young.

Dementsprechend sind The war On Drugs auch als Band mit einem Classic Rock-Sound bekannt geworden, der eben an diese musikalisch, aufnahmetechnisch und inhaltlich an diese Zeit erinnert. Auf dem neuen Album kommen erstmals auch deutliche Referenzen an die achtziger Jahre zum Tragen. Der Einsatz von Synthesizern und der gesamte Sound des Albums erinnern an durchaus an Songs Kim Carnes oder Fleetwood Mac. Damit schlagen The War On Drugs ein neues Kapitel in der Bandgeschichte auf.

Die Hinwendung zu elektronischeren Sounds modernisiert den elegant-psychedelischen Classic Rock auf eine sehr behutsame, aber erfrischende Art und Weise. Die von den Fans so geliebten schwärmerisch-ausladenden Tracks mit dem typischen sanften Gesang und den klassischen Gitarrensoli bleiben aber wie gewohnt das Markenzeichen der Band.

"I Don't Live Here Anymore" von The War On Drugs ist am 27. Oktober erschienen.

Homepage: The War On Drugs

Das Album der Woche gibt es täglich um 10:40h und 15:40h im Radioprogramm von Oldenburg Eins. Jeden Tag der Woche spielen wir ein neues Lied der Platte.