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Album der Woche: Sparks – A Steady Drip, Drip, Drip

„A Steady Drip, Drip Drip“ heißt das unfassbare 24. Studioalbum der amerikanischen Popband Sparks. Die Gruppe wurde schon im Jahr 1967, also vor über 50 Jahren, von den beiden Brüdern Ron und Russell Mael gegründet, die gleichzeitig auch die beiden einzigen festen Bandmitglieder sind.

In den siebziger Jahren sind sie zunächst mit einem Mix aus Glamrock und Pop durchgestartet und mit dem Song „This Town Ain’t Big Enough For Both Of Us“ bekannt geworden. Ab den frühen Achtzigern kamen dann verstärkt Discoelemente und elektronische Sounds hinzu, beispielsweise im „Number One Song In Heaven“, den sie gemeinsam mit Giorgio Moroder produziert haben.

1994 hatten sie mit „When Do I Get To Sing „My Way“?“ ihren größten Hit, mit dem sie erstmals in die Top Ten der deutschen Charts kamen und auch eine goldene Schallpatte einheimsen konnten. Textlich und musikalisch stehen bei den Sparks vor allem parodistische Elemente und Persiflagen auf dem Programm, das reicht sogar bis hin zu künstlerischen Einflüssen aus Surrealismus und Dada, schön zu hören in den aktuellen Songtiteln wie „Sainthood Is Not Your Future“, „Stravinsky’s Only Hit“ oder dem wunderschönen „Please Don’t Fuck Up My World“, der erste Songtext in der Bandgeschichte, in dem das Wort „Fuck“ vorkommt.

Auch nach über 50 Jahren gemeinsamer Bandgeschichte haben die Sparks weder ihren Humor noch ihr Gespür für tolle Songs verloren. Die neue Platte bietet erneut 14 schwungvoll-theatralische Pop-Miniaturen im typischen Sparks-Stil, aufgenommen mit kompletter Band und teilweise in sehr mitreißendem Mini-Rockoper-Sound.

„A Steady Drip, Drip, Drip“ ist digital bereits am 15. Mai erschienen und seit dem 3. Juli gibt es das Album auch als CD und Schallplatte.

Homepage: Sparks

Das Album der Woche gibt es täglich um 10:40h und 15:40h im Radioprogramm von Oldenburg Eins. Jeden Tag der Woche spielen wir ein neues Lied der Platte.