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Album der Woche: Pom Pom Squad - Death Of A Cheerleader

„Death Of A Cheerleader" ist das erste Album der amerikanischen Indierockband Pom Pom Squad. Die Gruppe aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn wurde vor sechs Jahren von Sängerin Mia Berrin gegründet.

Sie spielten zu Beginn auf den Straßen New Yorks und bekamen kurz darauf schon Auftritte als Vorband von Gruppen wie Adult Mom oder Soccer Mommy. Ähnlich wie diese Bands spielen auch die vier Musikerinnen von Pom Pom Squad mit gesellschaftlichen Stereotypen und konservativ geprägten Geschlechtszuschreibungen.

Dabei nehmen sie Bezug zu Mainstream-Themen wie American Football und Cheerleading oder zum maskulin geprägten Rock'n'roll der fünfziger Jahre, nur um diese Symbole dann queer umzudeuten oder spielerisch auf den Kopf zu stellen.

Ihre musikalischen Vorbilder sind Bands aus dem feministischen Indierock der Riot Girl-Bewegung der 90er Jahre. Sängerinnen wie Courtney Love von Hole, Kathleen Hanna von Bikini Kill oder Kim Gordon von Sonic Youth sind die Patinnen ihrer Musik. Nach vielen Singles und zwei EPs ist "Death Of A Cheerleader" nun endlich das lang schon erwartete Debütalbum. Erschienen ist es aber nicht etwa in New York, sondern in Berlin bei der deutschen Indie-Plattenfirma City Slang.

Pom Pom Squad reisen vergnügt und rockig durch die Zeit und mischen 50er Jahre Rock'n'roll mit 70er Punk und 90er Indierock. Ihre Texte sind aber alles andere als anachronistisch und spiegeln  aktuelle Fragen von Politik und Gesellschaft in den USA im Jahr 2021 wieder.

"Death Of A Cheerleader" von Pom Pom Squad ist am 26. Juni erschienen.

Homepage: Pom Pom Squad

Das Album der Woche gibt es täglich um 10:40h und 15:40h im Radioprogramm von Oldenburg Eins. Jeden Tag der Woche spielen wir ein neues Lied der Platte.