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Album der Woche: Moby – All Visible Objects

“All Visible Objects” ist das siebzehnte Album des amerikanischen Musikers und Sängers Moby. Moby heißt mit vollem Richard Melville Hall und ist der Großneffe des berühmten Autors von „Moby Dick“ Herman Melville, daher auch sein Künstlername.

Er begann seine Karriere in den 80er Jahren als Gitarrist bei verschiedenen Punk- und Indierockbands. Den großen Durchbruch hatte er in den Neunzigern, zunächst als DJ und dann als Komponist von Techno, Chill Out und Ambientmusik. Es folgten weltweite Pop-Hits wie „Why Does My Heart Feel So Bad“ und „Lift Me Up“. Moby ist bekennender Tierrechtsaktivist und Veganer und hat auch ein eigenes veganes Restaurant in Los Angeles.

Nach einigen explizit politischen Alben und einer Platte mit langen Instrumentaltracks, ist das „All Visible Objects“ eine Rückkehr zu den Sounds der 90er Jahre. Poppigere Elektroniksongs stehen in der ersten Hälfte im Mittelpunkt, während die zweite Hälfte von längeren Ravetracks bestimmt wird. Gäste auf dem Album sind unter anderen der Schlagzeuger der Dead Kennedys D.H. Peligro und der Rapper Boogie. Den weiblichen Gesang übernimmt bei den meistens Songs erneut die Sängerin Apollo Jane, mit der Moby schon vor zwei Jahren zusammengearbeitet hat (auf „Everything Was Beautiful, And Nothing Hurt“).

Die gewohnte Mischung aus Pop, Techno, gesampelten Sounds und ruhigen Ambientpassagen wird ihm vermutlich keine neuen Fans einbringen. Aber für alle die Moby schon lange hören und mögen, ist das Album auf jeden Fall sehr hörenswert.
„All Visible Objects“ ist am 15. Mai erschienen.

Homepage: Moby

Das Album der Woche gibt es täglich um 10:40h und 15:40h im Radioprogramm von Oldenburg Eins. Jeden Tag der Woche spielen wir ein neues Lied der Platte.