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Album der Woche: Karl die Große – Was wenn keiner lacht

„Was wenn keiner lacht ist das zweite Album der deutschen Indiepopband Karl die Große. Das Leipziger Sextett um die Sängerin und Songschreiberin Wencke Wollny hat sich 2013 zusammengefunden. Ein Jahr später erschien die erste EP „Mal gucken was passiert“, 2017 folgte das erste Album „Dass Ihr Superhelden Immer Übertreibt“. Die Musik der Gruppe ist sorgsam komponierte deutschsprachige Popmusik mit Einflüssen aus Jazz, Klassik, Rock, Hip-Hop und Folk.

Bassist Christian Dähne ist auch auf Platten von Sarah Lesch zu hören, Posaunistin Antonia Hausmann ist bei Alben von Lotte oder Max Prosa mit dabei. Wencke Wollny und Antonio Hausmann sind auch Teil des aktuellen Livequartetts der ebenfalls aus Leipzig stammenden Band Wooden Peak.

Bei so vielen guten Kontakten wundert es auch nicht, dass die Gruppe zahlreiche Gäste auf das neue Album eingeladen hat. Zu hören sind unter anderem die Rapper Fatoni und Maeckes, sowie der Sänger und Liedermacher Franceso Wilking. Produziert hat das Album Lukas Roth von der Band Moop Mama.

Die sechs Instrumentalisten von Karl die Große gehören als Studiomusiker*innen zum Who Is Who der deutschen Indie-Popszene. Auf ihrem neuen Album verfeinern sie den eigenen Sound aus Elektropop, Folk und Indierock in Richtung lupenreiner deutschsprachigen Popmusik mit Hit-Appeal. Wencke Wollnys lakonische Erzählweise erinnert stellenweise sogar an die Neue Deutsche Welle-Zeiten von Ideal oder den Neonbabies.

Was wenn keiner lacht“ von Karl die Große ist am 19. Februar erschienen.

Homepage: Karl die Große

Das Album der Woche gibt es täglich um 10:40h und 15:40h im Radioprogramm von Oldenburg Eins. Jeden Tag der Woche spielen wir ein neues Lied der Platte.