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Album der Woche: Ghostpoet – I Grow Tired But Dare Not Fall Asleep

„I Grow Tired But Dare Not Fall Asleep“ ist das dritte Album des britischen Sängers Ghostpoet. Mit bürgerlichem Namen heißt er Obaro Ejimiwe und ist 1983 in Nigeria zur Welt gekommen. Seine Jugend verbrachte er in der englischen Stadt Coventry, mittlerweile lebt und arbeitet er in London.

Seine Musik ist ein ziemlich einzigartiger Stilmix, der vor allem auf Hip-Hop und Trip-Hop basiert, aber auch starke Einflüsse von Indierock und elektronischer Popmusik hat. 2010 erschien sein erstes Album „Peanut Butter Blues & Melancholy Jam“ und 2015 gelang ihm der Durchbruch mit „Shredding Skin“, das bis auf Platz 52 der englischen Charts kam. Beide Platten waren außerdem auch für den renommierten britischen Mercury Prize nominiert. In den letzten Jahren hat er unter anderem mit Massive Attack, Melanie Di Biasio und Paul Smith zusammengearbeitet.

„Ich bin müde, aber traue mich nicht einzuschlafen“ heißt jetzt grob übersetzt das fünfte Album von Ghostpoet. Aufgenommen hat er es in der britischen Hauptstadt und hat sich dazu wieder zahlreiche Gäste eingeladen. Diesmal sind unter anderem die Sängerin Polly Mackey alias Art School Girlfriend, der Gitarrist Benjamin Markham von der Band La Shark und die Sängerin Delilah Holliday von der Gruppe Skinny Girl Diet mit dabei.

Ghostpoet macht seit rund 10 Jahren schwer zu klassifizierende, aber durchaus faszinierend anzuhörende Platten. Zu düster-experimentellem Indierock erzählt er Geschichten einer „Gesellschaft, die alles hat, zwischen endlosen Möglichkeiten wählen kann und die sich trotzdem so gut wie nie verändert oder nach vorne bewegt“, wie er selbst es zu seinem Song „Concrete Pony“ formuliert hat.
„I Grow Tired But Dare Not Fall Asleep“ ist am ersten Mai erschienen.

Homepage: Ghostpoet

 

Das Album der Woche gibt es täglich um 10:40h und 15:40h im Radioprogramm von Oldenburg Eins. Jeden Tag der Woche spielen wir ein neues Lied der Platte.