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Album der Woche: Bette Smith – The Good, The Bad And The Bette

„The Good, The Bad And The Bette“ ist das zweite Album der amerikanischen Musikerin Bette Smith. Die Soul- und Bluessängerin stammt aus Bedford-Stuyvesant im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Dort hat sie schon als junge Frau sowohl die Gospelmusik der Kirche, als auch den Soul- und Bluesrock der Clubs kennengelernt und verinnerlicht. Bevor sie 2017 ihr erstes Album „Jetlagger“ als Bette Smith herausbrachte, war sie schon viele Jahre als Blues- und Soulsängerin aktiv, wenn auch unter anderem Namen. Als Betty Stuy hat sie schon etliche CDs herausgebracht und wurde bereits 2012 in die New York Blues Hall Of Fame aufgenommen.

Als Bette Smith hat sie ihren Sound jetzt deutlich rauer und rockiger inszeniert und außerdem noch mit starken Anleihen an den Soulrock der 70er Jahre versehen. Das Album hat sie in der Heimat des Blues in Water Valley , Mississippi im Süden der USA aufgenommen. Produziert wurde es von Matt Patton, dem Bassisten der Rockband Drive-By Truckers und dem Schlagzeuger und Produzenten Bronson Tew, die beide auch als Musiker auf dem Album zu hören sind.

Fazit: Die Soulsängerin Bette Smith hat sich zwar erst vor wenigen Jahren als starke Blues- und Rockstimme neu erfunden, aber seitdem erfreut ihr erdiger und rockiger Sound retrogewandte Musikkenner und Fans von tanzbarem Funk- und Bluesrock. Ein oft erstaunlich rau produziertes, aber immer abwechslungsreiches Album zwischen Blues, Funk, Soul und Rock.
„The Good, The Bad And The Bette“ von Bette Smith ist am 25. September auf dem deutschen Plattenlabel Ruf Records erschienen.

Homepage: Bette Smith

Das Album der Woche gibt es täglich um 10:40h und 15:40h im Radioprogramm von Oldenburg Eins. Jeden Tag der Woche spielen wir ein neues Lied der Platte.