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Album der Woche: Laura Gibson – Goners

„Goners“ ist das fünfte Soloalbum der amerikanischen Sängerin und Songschreiberin Laura Gibson. Sie stammt aus der Kleinstadt Coquille im US-Bundesstaat Oregon an der Westküste der USA. Schon sehr früh begann sie dort mit der Musik und war als Teenagerin bereits eine klassisch ausgebildete Cellistin. Anfang der 2000er Jahre zog sie dann nach Portland und arbeitete dort unter anderem in einem Hospiz.

Ab 2004 veröffentlichte sie erste eigene Songs und 2006 erschien dann ihr Debütalbum „If You Come To Greet Me“. Ihre Musik ist eine Mischung aus Folk, Country, Pop und ruhigerem Indierock, die oft sehr minimalistisch, aber zugleich sehr elegisch instrumentiert ist. Neben der Popmusik hat sie auch schon Musik für Werbeclips komponiert und Stücke für Theater und Ballett geschrieben.

 

Die „Goners“ aus dem Albumtitel sind einerseits die „hoffnungslosen Fälle“, die sich komplett in der Liebe verlieren, aber auch diejenigen deren Tod unmittelbar bevorsteht, die also schon „so gut wie weg“ sind. Die Texte sind beeinflusst vom frühen Tod ihres Vaters und der Frage nach der eigenen Familiengründung.

 

Laura Gibson profiliert sich mit dem neuen Album weiterhin als wichtige Stimme der modernen amerikanischen Folk- und Countryszene. Mit dem Album „Goners“ ist ihr dabei ein gleichermaßen schönes wie düsteres Stück Musik gelungen. Ihr wehmütig-klassischer Sound erinnert an Bands und Musiker wie Lambchop, Okkervill River oder Kurt Vile.
„Goners“ von Laura Gibson ist am 26. Oktober auf dem Berliner Plattenlabel City Slang erschienen.

Homepage: Laura Gibson

 

Das Album der Woche gibt es täglich um 10:40h und 15:40h im Radioprogramm von Oldenburg Eins. Jeden Tag der Woche spielen wir ein neues Lied der Platte.