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Album der Woche: Jonathan Jeremiah – Good Day

„Good Day“ ist das vierte Album des britischen Sängers und Gitarristen Jonathan Jeremiah. Er wurde 1980 in London geboren und begann bereits im Alter von sechs Jahren Gitarre zu spielen. Seine Eltern sollen große Fans von berühmten Sängern und Liedermachern wie Cat Stevens und Scott Walker gewesen sein, deren Musik auch einen hörbaren musikalischen Einfluss auf den jungen Jonathan hatten.

Nach einem Trip in die USA mit Anfang 20 beschloss er ernsthaft als Musiker seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Sein erstes Album „A Solitary Man“ schaffte es 2011 bis auf den elften Platz in den deutschen Charts. Die neue Platte wurde wie schon das Vorgängeralbum „Oh Desire“ wieder im Norden Londons aufgenommen und zwar im Studio von Ray Davies, dem Kopf der legendären britischen Band The Kinks.

 

Neben klassischen Akustiksongs sind vor allem aufwändig produzierte Stücke mit Chor, Bläsersätzen und Streichorchester zu hören. Viele Songs sind im Geiste des opulenten britischen Sixties-Pop à la „The Walker Brothers“ produziert, andere erinnern an große Sängerinnen des 70er-Jahre-Pops wie Carole King und einige Lieder gehen auch wieder leicht in Richtung Soul, Gospel und R&B. Im Mittelpunkt steht natürlich immer seine unverwechselbare Stimme, die zu gleichen Teilen sanft und rau daherkommt.

 

Mit seiner vierten Platte legt Jonathan Jeremiah erneut ein sehr schönes Werk im Stil der klassischen Popmusik der 60er und 70er Jahre vor. Die im Kern einfachen Songs mit Stimme und Akustikgitarre werden durch anspruchsvolle Arrangements erweitert. So gelingen ihm auch dieses mal wieder 11 hörenswerte neue Stücke zwischen Folk, Pop, Jazz und Soul. Das Album „Good Day“ von Jonathan Jeremiah erscheint am Freitag (31.08.).

 

Homepage: Jonathan Jeremiah

 

Das Album der Woche gibt es täglich um 10:40h und 15:40h im Radioprogramm von Oldenburg Eins. Jeden Tag der Woche spielen wir ein neues Lied der Platte.