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Album der Woche: Bryan Ferry & His Orchestra – Bitter-Sweet

„Bitter-Sweet“ ist das sechzehnte Studioalbum des britischen Sängers Bryan Ferry. Einige Songs auf diesem Album sind auch Teil der Filmmusik zur deutschen Netflix-Serie „Babylon Berlin“ von Regisseur Tom Tykwer. Ferry hat in der Serie auch einen kurzen Gastauftritt als Sänger.

Er begann seine musikalische Karriere Anfang der siebziger Jahre als Frontmann der Glamrock- und Discogruppe Roxy Music. Zum Glamrock zählten damals auch Bands wie T.Rex und Musiker wie David Bowie, die sich in Haltung, Mode und Musik vom Berlin der Weimarer Zeit inspiriert sahen.

 

Gemeinsam mit seinem Orchester hat Ferry auf „Bitter-Sweet“ Lieder seiner früheren Band im Stil des Jazz und Swings der 20er Jahre neu eingespielt. Während Ferry für Roxy Music meist eigene Stücke schrieb, hat er auf seinen zahlreichen Soloplatten schon immer auch berühmte Soul-, Blues-, Pop- und Jazzstücke gecovert. Die neue Platte ist bereits das zweite Orchester-Projekt dieser Art, der Vorgänger „The Jazz Age“ erschien 2014 und enthielt ebenfalls Songs von Roxy Music und von seinen Solo-Alben.

 

Passend zum Erfolg von „Babylon Berlin“ widmet sich Bryan Ferry erneut dem Jazz der 20er Jahre. Bekannte Songs wie „Boys & Girls oder „Dance Away“ sind hier in ungewöhnlich nostalgischen Arrangements zu hören. Eine Platte vor allem für Fans der Serie und für treue Bryan Ferry-Hörer, wer jedoch auf die rockigen und poppigen Seiten des Briten steht, sollte hier lieber mal vorher rein hören.
„Bitter-Sweet“ von Bryan Ferry & His Orchestra erscheint am kommenden Freitag (30.11.).

 

Homepage: Bryan Ferry & His Orchestra

 

Das Album der Woche gibt es täglich um 10:40h und 15:40h im Radioprogramm von Oldenburg Eins. Jeden Tag der Woche spielen wir ein neues Lied der Platte.