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Album der Woche: Adam Green - Aladdin

„Aladdin" ist das neunte Album des amerikanischen Musikers Adam Green. Anfang der 2000er Jahre begann er seine Karriere als Sänger der Anti-Folkband The Moldy Peaches. Danach hatte er unter eigenem Namen großen Erfolg mit Songs wie „Jessica“ oder „Emily“.

„Aladdin" ist das neunte Album des amerikanischen Musikers Adam Green. Anfang der 2000er Jahre begann er seine Karriere als Sänger der Anti-Folkband The Moldy Peaches. Danach hatte er unter eigenem Namen großen Erfolg mit Songs wie „Jessica“ oder „Emily“.

 

2005 spielte er in Oldenburg beim Kultursommer ein Konzert auf dem völlig überfüllten Schloßplatz. Die neue Platte „Aladdin“ basiert auf dem berühmten Märchen aus Tausendundeiner Nacht, das Green allerdings inhaltlich mit Sex, Drogen und Gesellschaftskritik aufgepeppt hat.

 

So lebt Aladdin jetzt in einer dysfunktionalen amerikanischen Familie und seine Wunderlampe kommt nun aus dem 3D-Drucker. Die Platte ist gleichzeitig auch der Soundtrack zu einem Low-Budget-Film gleichen Namens, den Green in selbstgemalten Kulissen mit Freunden wie dem Schauspieler Macauly Culkin („Kevin allein zu Haus“) und dem Musiker Devendra Banhart gedreht hat.


Das Album hat einige Instrumentalpassagen und Dialogfetzen, die sich ohne den Film nur schlecht erklären. Davon abgehen bleiben aber ein gutes Dutzend hörenswerter Songs, die zum Poppigsten gehören, was Adam Green seit einiger Zeit veröffentlicht hat. Musikalisch bleibt er dabei herrlich zeitlos bis altmodisch im Stil von Lee Hazlewood, Scott Walker oder dem frühen Lou Reed.

„Aladdin“ von Adam Green ist am 29. April erschienen. Der Film dazu ist ab dem 12. Mai als Download und in ausgewählten Kinos zu sehen.



Homepage: Adam Green

 

Das Album der Woche gibt es täglich um 10:40h und 15:40h im Radioprogramm von Oldenburg Eins. Jeden Tag der Woche spielen wir ein neues Lied der Platte.